Working Areas

Covid-19 Humor in digitaler Kommunikation| Linguistische Diskriminierung von Akzenten| Sprache und Sport| Multimodale Interaktion in TV-Medienproduktionen| Interkulturelle Pragmatik| Diskursanalyse| Interkulturelle Kommunikation| Social Justice

 

Humor in digital Covid-19 communication| Linguistic discrimination of accents| Language and sports| Multimodal interaction in TV media production teams| Intercultural pragmatics| Discourse analysis| Intercultural communication| Social (in-)justice

 

Forschungsprojekte

Forschungsprojekt: Pragmatische Variation und digitaler Humor in Covid-19 Memes

Memes sind Teil aktiver digitaler Kommunikation (Wiggins 2020) und konstituieren kulturelle Identität. Mich interessiert, wie die demografische Faktoren Geschlecht, Alter und nationale Herkunft den multimodalen und linguistischen digitalen Humor, welcher in sozialen Medien geteilt wird, beeinflussen. Hierfür habe ich in Zusammenarbeit mit Studierenden einen Korpus von nunmehr über 1.000 Memes erstellt. Der Korpus besteht aus verschiedenen nationalen Subkorpora aus China, Russland, Bangladesch, Indien und dem Libanon. Die Kodierungen beinhalten demografische Faktoren wie Alter, Geschlecht und Datum des Postens bzw. der Versendung. Weiterhin wurden Themen, kulturelle Referenzen sowie psychologische und linguistische Humortypen annotiert.

 

Weitere Beschreibungen in NEWS

Publikationen sind auf meinem Researchgate-Profil zu finden.

 

 

Forschungsprojekte: Prestige und Stigma von Dialekten und Akzenten bei der Wohnungssuche

 

Welchen Einfluss haben Akzente und Dialekte darauf, einen Wohnungsbesichtigungstermin in verschiedenen Stadtteilen zu bekommem? Hierzu habe ich zwei größere Forschungsprojekte geleitet. Eine Studie in Großbritannien mit Dr. Nicole Baumgarten (Sheffield University) und eine in Bremen.

 

Forschungsprojekt: Alt- und Mittelenglisch, afroamerikanisches Englisch und deutsche Jugendsprache (Kiezdeutsch)

(2010-2018)

 

Deutsche Jugendsprache, oft in multilingualen urban Kontexten als Kiezdeutsch (Wiese 2006, 2018)  oder als Kanak Sprak (Androutsopoulous 2011) bezeichnet, hat grammatikalisch viel mit dem Wandel vom Altenglischen (gesprochen ca 450-1100) zum Mittelenglischen (ca. 1100-1500) gemeinsam. Dies hängt z. B. mit dem Wegfallen von grammatischen Inflektionen und der Änderung der Syntax zusammen. Außerdem beinhaltet Jugendsprache einen hohen Anteil an Anglizismen. In einem über viele Jahre erstellten Korpus von jugendsprachlichen Daten vergleiche ich die Ähnlichkeiten der sprachlichen Variationen von Chicano English, afroamerikanischem Englisch und Kiezdeutsch.

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